Tour durch den Shinjuku Gyoen

Titelbild Shinjuku Gyoen

Ende Mai hatte ich mein Garten-Führungs-Debüt im Shinjuku Gyoen!

Ich hatte bereits schon früher Leute durch Tokyos Gärten geführt, doch handelte es sich dabei immer um Freunde, oder die Familie von Freunden.
Dieses Mal jedoch wurde ich von einer non-profit Organisation angesprochen, die sich mit Deutsch-Japanischen Beziehungen auf meistens akademischer Ebene befasst. Kurzum, es handelte sich dabei um die OAG, die Ost- Asien Gesellschaft, die auch wissenschaftlich fundierte Texte in eigenen Büchlein herausbringt.

French Garden Shinjuku Gyoen

Da das Klientel dementsprechend ist, war ich ein ganz klein wenig aufgeregt. Ich besitze zwar die Anforderungen um einen akademisch basierten Lebensweg einzuschlagen, jedoch habe ich während meines zweijährigen aktiven Studiums gemerkt, dass diese Berufe nichts für mich sind und mich bewusst für den Beruf des nicht-studierten Gärtners entschieden. Ich muss gestehen, dass ich mir gerne die Hände schmutzig mache und mich gerne bei der Arbeit mit Deutsch (oder jetzt Japanisch) umgebe, dass nicht vor Fremdwörtern strotzt.
Da ich dieses Mal wenigstens etwas seriöser wirken wollte, war eine gute Vorbereitung natürlich das A und O.
Also ging ich nochmal durch unser eBook zum Shinjuku Gyoen um mir geschichtliche Fakten einzutrichtern und besuchte den Park zwei Mal um mir eine Route zu überlegen und die Highlights darauf zu finden, zu denen ich etwas sagen konnte.

Die meisten kostenlosen Führungen durch Tokyos Gärten, auf Englisch durch sogenannte Volunteer Guides, sind sehr auf die Geschichte der Gärten, die Gebäude und Struktur ausgelegt, weshalb ich einen gewollt botanischen Ansatz wählte, den ich mit einigen Anekdoten aus meinem Leben in Japan schmückte.
Natürlich durfte auch ein wenig Geschichte nicht fehlen, die ich leider in einen ungünstig langen Vortrag an nur einem Ort verpackte. Dementsprechend gelangweilt waren meine Zuhörer dann auch.

Taiwan Pavilion

Zum Glück konnte ich sie später mit dem „Joghurt-Baum“ zurückgewinnen und machte nur einen Patzer beim Amberbaum, den ich erstens nicht mit Namen benennen konnte, und den ich zweitens als Gewürzbaum verkaufte, was natürlich nicht stimmt. Der Amberbaum dient der Herstellung von Kaugummi und ist ein Holzlieferant.
Tja, Pech.. Kann beim ersten Mal halt nicht alles perfekt laufen.. Ich hoffe, ich bekomme noch viele solcher Chancen!
Denn wenn es etwas gibt, das ich sehr gerne tue, dann ist es über meine Leidenschaft — Pflanzen — sprechen.

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Baby Metro

Das Bild wurde von besagter Freundin aufgenommen.Eine liebe Freundin machte mich auf ein Plakat in der Metro aufmerksam, auf dem die Webseite „Baby Metro“ (babymetro.jp) beworben wurde.

Natürlich besuchte ich die Webseite sofort, die im App-Look daher kommt.
Leider gibt es sie ausschließlich auf Japanisch. Ich hoffe, dass sie vor 2020 noch auf Englisch veröffentlicht und ausgebaut wird.

Bevor man die Seite benutzen kann, wird man gebeten an einer Umfrage teilzunehmen. Es wird nach Geschlecht, ungefähres Alter, Alter des Kindes und Zweck der Benutzung gefragt.

babymetro.jp
babymetro.jp

Hat man sich durch alles durchgeklickt, kommt man zu einer Auswahl der Bahnlinien, die dem Metro Verkehrsverbund angehören. Dies sind folgende: Ginza-, Hanzomon-, Hibiya-, Chiyoda-, Fukutoshin-, Yurakucho-, Namboku- und Tozai-Linie.

babymetro.jp
babymetro.jp

Klickt man nun auf eine Linie, die einen interessiert, so öffnet sich eine Übersicht mit den Bahnhöfen der Linie, auf der man auch gleich die Umsteigemöglichkeiten zu anderen Metro Linien angezeigt bekommt.
Klickt man hier nun auf einen Bahnhof, öffnet sich eine Seite mit Fahrstuhl Symbolen.
Als Beispiel nehme ich mal den Bahnhof Aoyama Ichome, bei dem sowohl die Toei Ōedo Linie, also auch die Metro Hanzomon und die Metro Ginza Linie halten.
Dieser Bahnhof ist ein tolles Beispiel die Funktionsweise der Seite zu erklären.

babymetro.jp
babymetro.jp

Man sieht drei Reihen. Die erste Reihe bedeutet Fahrstuhl zwischen Oberfläche und Bahnsteig. Hier sieht man ein Dreieck, einen sichtbaren Fahrstuhl und einen ausgegrauten, durchgestrichenen Fahrstuhl. Darunter findet sich ein kleines Menü zum Ausklappen mit weiteren Informationen.
Klickt man hier drauf, erfährt man, dass es bei der Ginza Linie Richtung Shibuya keinen Fahrstuhl gibt.

babymetro.jp
babymetro.jp

Die Reihe darunter behandelt das Umsteigen zwischen den Metro Linien. Leider berücksichtigt die Seite nicht das Umsteigen zu anderen Verkehrsverbünden.
Die Symbole sind die gleichen wie oben. Klickt man hier auf das Ausklappmenü, so zeigt sich, dass es keinen Fahrstuhl zwischen Hanzomon und Ginza Linie Richtung Shibuya gibt.

Die dritte Reihe zeigt an, ob sich auf dem Bahnsteig eine Bank befindet. Das ist hier der Fall.

Eine vierte Reihe mit Ausstattung der Toiletten wäre noch wünschenswert gewesen.

babymetro.jp
babymetro.jp
babymetro.jp
babymetro.jp

Kehren wir zum oberen Teil der Seite zurück. Hier finden sich nämlich noch zwei Links.
Klickt man auf den linken der beiden, öffnet sich eine neue Seite, auf der man eine Grafik der Züge sehen kann. Hier wird einem angezeigt wo sich welche Ausgänge und Umsteigemöglichkeit befinden (zum Beispiel befindet sich der Fahrstuhl bei der Ginza Linie Richtung Asakusa bei Wagen 1).
Der zweite Link bringt einen auf eine Seite mit einer Übersicht über den Bahnhof mit den verschiedenen Ebenen, den Umsteigerouten und der Lage der Fahrstühle.

Ich finde diese Webseite durchaus nützlich, aber sie ist definitiv ausbaufähig.
Da sie damit wirbt auf Kinderwagen-Routen ausgelegt zu sein, sollte sie auch die Informationen anzeigen, die ich versuche auf diesem Blog zusammen zu tragen. Also die Lage der Rollstuhlfahrerplätze (was eine Vereinheitlichung der Züge voraussetzen würde), die Lage der sogenannten „Yusenseki“, die Plätze für Schwangere, Kinderbegleitende Erwachsene, Alte und Kranke, und die Umsteigeoptionen auch zu anderen Linien.
Außerdem wäre eine Version mit Umschrift in Romaji oder eine Übersetzung ins Englische für Touristen sicher nützlich.

Als visuelle und schnelle Übersicht der Metro Linien empfehle ich die Seite aber.

Die DSGVO = viele neue graue Haare

Hallihallo!

Mit meinen vorbereiteten Blogs sieht es grade etwas mau aus.. Deshalb ist hier, was interessante Themen angeht, ein bisschen Ebbe.

Da ich wieder schreibe, nutze ich die Bahnfahrten gerne eben dafür oder für das Stalken gewisser Social Media Kanäle, oder für Real Japanese Gardens oder ich beantworte Arbeitsmails. Wobei das Letztere in der letzten Zeit oft auf die Abende fällt, nachdem Chibi Mamo-chan eingeschlafen ist.

Eigentlich sollte ich auch noch ein Buch für die nächste Buchvorstellung auf dem Garten Blog lesen.
Was schließen wir daraus? Meine Bahnfahrten sind eindeutig zu kurz!

Nichtsdestotrotz habe ich einen Morgen nun „geopfert“ um euch auf dem Laufenden zu halten.
Nein, geopfert ist natürlich kein wirklich passendes Wort und trifft es auch nicht auf den Punkt.

Momentan schwanke ich was den Blog angeht zwischen Pflichtgefühl, Bürde und Spaß.

Ich möchte gerne jede Woche einen Beitrag veröffentlichen, weil ich Angst habe aus der Routine zu fallen wie es mir vor einigen Monaten passiert ist. Momentan poste ich relativ regelmäßig am Donnerstag und werfe ab und zu nochmal kleine Beiträge dazwischen.
Allerdings möchte ich gerne „richtige“ Beiträge veröffentlichen und nicht die kurze Beschreibung der verschiedenen Bahnlinien als Donnerstagbeitrag benutzen.
Eventuell bleibt mit jedoch nicht viel anderes übrig wenn alles so bleibt wie bisher.

Der Mai war / ist für mich sehr stressig. Vor allem ist das selbstverschuldet, da ich mich zu spät über die DSGVO informiert habe. Natürlich hat mir Google schon sehr früh Nachrichten geschickt, aber die habe ich mit „die werden das schon regeln“ abgetan. Vor allem, da die Mails nicht so aussahen, als müsse ich im Adminpanel viel ändern.

Mein DSGVO Problem ist nicht dieser Blog. Der Blog ist nicht bei Google Analytics oder Adsense angemeldet und auch sonst gab es hier nicht viel zu tun.
Mein Problem ist Real Japanese Gardens… Mit der angesetzten Strafe von 4% des Jahresumsatzes könnte ich leben. Wieviel ist das? 10€? Die höchste Geldstrafe hingegen… Deshalb arbeitete ich seit Anfang Mai fleißig daran unsere Seite anzupassen und die Datenschutzbestimmungen auf den neusten Stand zu bringen.
Nebenbei hatte ich noch Events, die ich vorbereiten musste, eine Webseite, die ich für die Arbeit coden muss, und natürlich Pflegearbeiten in Gärten. Oft bin ich pro Woche nur zweimal im Büro gewesen und so wurde alles, was liegen blieb, auf Bahnfahrten und Freizeit verschoben.
Außerdem habe ich mir ausgerechnet Anfang Mai in den Kopf gesetzt mir Webspace zu mieten und meine eigene Business Webseite neu zu machen. DSGVO konform. Daher ist die alte jetzt auch erstmal offline.

Der Blog hier wird auch irgendwann umziehen, aber wann steht noch in den Sternen..

Ansonsten genießen wir fast jedes Wochenende die noch recht Mückenfreie Zeit und sind draußen unterwegs. An Themen für den Blog fehlt es mir also eigentlich nicht.
Ich brauche lediglich die richtige Balance zwischen Blog schreiben und Geschichten schreiben zu finden. Kann doch nicht so schwer sein?

Der Kiyosumi Garten (mit Kind)

Dieses Mal hatte ich den Lütten, anders als beim Koishikawa Kōrakuen, sogar wirklich dabei!

Golden Week (GW): kein geplanter Urlaub, nur Tagesausflüge. Was tun? Natürlich musste es für mich ins Grüne gehen, ohne geht’s nicht!

Im Kiyosumi Teien war ich schon lange nicht mehr, daher beschloss ich diesem Garten einen Besuch abzustatten. Außerdem liegt er für mich bequem auf der Ōedo Linie, die während der GW praktischerweise das 500 Yen Tagesticket (都営地下鉄ワンデーパス) anbietet.

Nur so als Tipp: Solltet ihr in irgendwelchen speziellen Ferien in Tokyo sein, gibt es dieses Ticket. Und falls ihr keinen JR Pass habt, ist es fast immer günstiger als Yamanote Linie fahren und alle größeren Sehenswürdigkeiten sind mit der Ōedo Linie ebenfalls erreichbar. Für 700 Yen gibt es ein Toei Ticket (都営まるごときっぷ(1日乗車券)), mit dem ihr auch die anderen Linien des Anbieters nutzen könnt!

Ich packte also meine Kindertasche mit Windeln, Wechselkleidung, Snacks, Stickerbüchern, Mittagessen und Getränken und machte mich auf den Weg zum nächsten Konbini um mir Mittagessen zu besorgen. Und dann ging es hinein in die Bahn!
Wenn wir zu zweit unterwegs sind verweigert der Lütte leider recht schnell den Kinderwagen und will zu mir. An diesem Tag wollte er nicht mal mehr auf meinem Schoß sitzen und brauchte einen eigenen Platz. Wir hatten Glück, dass sich eine Mutter mit zwei Kindern zu uns auf die speziellen Sitzplätze setzte, eins sogar etwa so alt wie Chibi Mamo-chan. So machte es dann auch nichts als er anfing sich auf die Sitze zu legen und rum zu rollen. Der Sohn unserer Sitznachbarin fiel bald darauf ein.
So verbrachten wir eine recht entspannte Fahrt bis Kiyosumi-Shirakawa.
Praktischerweise ist der Ausgang, der am nächsten zum Garten liegt, auch gleich der mit Fahrstuhl. Kommt man aus dem Fahrstuhl raus, wendet man sich nach rechts zur großen Straße und nimmt die Ampel zu seiner Rechten. Nach der Überquerung geht man nach links und biegt in die nächste Seitenstraße nach rechts und schwupp steht man vor dem Eingang zum Kiyosumi Garten.

Da ich am 4. Mai dort war, dem Tag des Grüns, war der Eintritt kostenlos und es dementsprechend voll. Trotzdem gehört dieser Garten zu den weniger besuchten. Am Eingang fragte ich vorsichtshalber wie weit ich mit dem Kinderwagen käme und wurde sofort durch eine Absperrung bugsiert, mit einem Plan welche Wege zugänglich sind. Das sind zugegebenermaßen nicht viele (gekennzeichnet mit einer roten Strichellinie auf dem Plan), aber ich hatte natürlich vorgesorgt.

Chibi Mamo-chan und ich gingen zuerst zum großen Platz, auf dem an diesem Tag auch einige Vorführungen stattfanden. Hier gibt es Bänke, ein kleines überdachtes Plätzchen mit Tischen und Bänken und Picknickbänke auf einer Wiese unter Kirschbäumen. Vor diesem Platz befindet sich übrigens eine Toilette mit Wickeltisch. Groß genug um einen Kinderwagen mit hinein zu nehmen ist sie aber nicht.
Der Lütte bekam sein Mittag zuerst und aß später natürlich auch noch einen Großteil von meinem. Bei Onigiri kann er einfach nicht widerstehen. Im Anschluss machten wir uns auf, die Bereiche des Gartens zu erkunden, die nicht mit Kinderwagen zugänglich sind.
Dafür schloss ich den Kinderwagen und die Tasche an und nahm die Tragehilfe mit und den Lütten an die Hand.
Wie das bei kleinen Kindern so ist, ist alles interessanter als der Weg, den die Eltern einschlagen wollen. Soll man dann noch, um den Verkehr nicht aufzuhalten, über Trittsteine getragen werden, ist Protest vorprogrammiert.
Irgendwann setzte sich Chibi Mamo-chan auf den Weg und spielte mit den Kieseln. So ließ ich ihn eine Weile sitzen während der Großteil der anderen Besucher lächelnd an uns vorbei ging.
Mir verging das Lächeln leider schon bald darauf, denn der einzige Weg unseren Kinderwagen wieder zu erreichen war, sich einen Zeter und Mordio schreienden Lütten unter den Arm zu klemmen.
Als er dann aber doch irgendwann wieder verstaut war, schlief er sehr schnell ein, denn es war eigentlich schon länger Mittagsschlafzeit. Diese Zeit nutzte ich um den angrenzenden Park und das Viertel um den Bahnhof herum in Augenschein zu nehmen, aber dazu in einem gesonderten Beitrag mehr.
Nicht allzu spät machten wir uns auf den Weg zurück, verlebten eine ähnlich entspannte Bahnfahrt, schauten noch im lokalen Park vorbei um uns beim Mongolei-Fest einen Snack zu besorgen und trafen zufällig eine befreundete Mutter mit drei Kindern, deren jüngster nur zwei Monate älter als Chibi Mamo-chan ist.

Weiteres zum Park:
Das Personal leitet einen durch einen Seiteneingang wenn man mit Kinderwagen unterwegs ist. Von dort kann man nur einen Weg bis zum großen Platz befahren und sieht somit den Hauptteil des Gartens nicht.
Möchte man den gesamten Garten besichtigen, empfehle ich eine Tragehilfe. Der Kinderwagen kann auf dem eingeschlossenen Vorplatz des Gartens an einem dafür vorgesehenen Ort abgestellt werden.
Toiletten mit Wickelmöglichkeiten gibt es am Eingang und beim großen Platz.
Der Kiyosumi Garten ist bekannt für seine Steinsetzungen und diese betreffen oft auch die Wege. Meist kann man den großen unförmigen Trittsteinen, die zum Teil durch den See führen, ausweichen, doch vor dem trockenen Wasserfall unterhalb des Fuji entkommt man ihnen nicht.
Der linke Teil des Gartens hat außerdem schmale Wege und Treppen und ist deshalb nicht für Kinderwagen geeignet.

Wer gerne mehr über den Garten erfahren möchte, kann, als Leser meines Blogs, für kurze Zeit ein kostenloses Exemplar von Real Japanese Gardens Guidebuch über diesen Garten downloaden.
Folgt einfach diesem Link: https://gumroad.com/l/kiyosumi/Ginkgoleafs
Solltet ihr einen Preis von $1.95 angezeigt bekommen, tippt einfach ginkgoleafs ins Gutscheinfeld!

Anfahrt:
Via Hanzomon oder Ōedo Linie über Kiyosumi-Shirakawa.

Öffnungszeiten:
9:00 – 17:00 Uhr
Letzter Einlass 16:30 Uhr
Geschlossen vom 29. Dezember bis 1. Januar

Preise:
150 Yen für Erwachsene
70 Yen für Erwachsene über 65 Jahre
Frei für Kinder bis einschließlich Junior-Highschool.

Der trockene Wasserfall unter dem Fuji.
Hier wurde seit 2015 ordentlich aufgeräumt!
Die Absperrung, durch die man mit Kinderwagen hindurch befördert wird.
Der große Platz, der zum Picknick einlädt.

Tokyo Metro Hanzōmon Linie (mit Kinderwagen)

Bild via http://blog.livedoor.jp/westwakei/archives/55605303.html

Die Hanzōmon U-Bahnlinie verbindet Tokyos Osten in Oshiage mit dem Westen. Ab Shibuya fährt sie oft als Den-en-Toshi Linie weiter bis in die äußersten Randgebiete der Stadt und darüber hinaus bis Chuō-Rinkan.

Auf der gesamten Linie gibt es nur einen Bahnhof, der keinen Fahrstuhl bis zu Oberfläche hat, und das ist Jimbochō. Hier gibt es nur einen Fahrstuhl zu den Gleisen und eine spezielle Rolltreppe, die mit Hilfe des Personals Rollstühle befördern kann.
Der Fahrstuhl in Ōtemachi zur Oberfläche ist nur von 7:00 – 22:30 Uhr geöffnet.

Plätze für Kinderwagen und Rollstühle sind in jedem Zug vorhanden. Erwischt man ein Modell der Tōbu Linie, so befinden sie sich im Wagen 9 und 2. Bei allen anderen in Wagen 9 und 3 bei Tür Nummer eins.
Es wurde jedoch aufgerüstet, denn in einigen Modellen gibt es nunmehr in fast jedem Wagen Platz. Wer sich nicht darauf verlassen will, ist mit Wagen 9 und den „End-Wagons“ 1 und 10 gut beraten.

Spezielle Plätze für Schwangere und Kinderbegleitende Erwachsene sollten sich in jedem Wagon finden, aber je nach eingesetzter Bahn kann es variieren.

Wo welcher Wagon hält, kann man an kleinen Aufklebern auf dem Boden sehen.

Multifunktionstoiletten und Wickeltische sind bis auf in Nagatachō und Kudanshita an allen Stationen vorhanden.

Die meisten Ausgänge der Bahnhöfe verfügen über breite Ticketschranken, die auch mit Kinderwagen breiter als 54cm genutzt werden können.