Baby Metro

Das Bild wurde von besagter Freundin aufgenommen.Eine liebe Freundin machte mich auf ein Plakat in der Metro aufmerksam, auf dem die Webseite „Baby Metro“ (babymetro.jp) beworben wurde.

Natürlich besuchte ich die Webseite sofort, die im App-Look daher kommt.
Leider gibt es sie ausschließlich auf Japanisch. Ich hoffe, dass sie vor 2020 noch auf Englisch veröffentlicht und ausgebaut wird.

Bevor man die Seite benutzen kann, wird man gebeten an einer Umfrage teilzunehmen. Es wird nach Geschlecht, ungefähres Alter, Alter des Kindes und Zweck der Benutzung gefragt.

babymetro.jp
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Hat man sich durch alles durchgeklickt, kommt man zu einer Auswahl der Bahnlinien, die dem Metro Verkehrsverbund angehören. Dies sind folgende: Ginza-, Hanzomon-, Hibiya-, Chiyoda-, Fukutoshin-, Yurakucho-, Namboku- und Tozai-Linie.

babymetro.jp
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Klickt man nun auf eine Linie, die einen interessiert, so öffnet sich eine Übersicht mit den Bahnhöfen der Linie, auf der man auch gleich die Umsteigemöglichkeiten zu anderen Metro Linien angezeigt bekommt.
Klickt man hier nun auf einen Bahnhof, öffnet sich eine Seite mit Fahrstuhl Symbolen.
Als Beispiel nehme ich mal den Bahnhof Aoyama Ichome, bei dem sowohl die Toei Ōedo Linie, also auch die Metro Hanzomon und die Metro Ginza Linie halten.
Dieser Bahnhof ist ein tolles Beispiel die Funktionsweise der Seite zu erklären.

babymetro.jp
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Man sieht drei Reihen. Die erste Reihe bedeutet Fahrstuhl zwischen Oberfläche und Bahnsteig. Hier sieht man ein Dreieck, einen sichtbaren Fahrstuhl und einen ausgegrauten, durchgestrichenen Fahrstuhl. Darunter findet sich ein kleines Menü zum Ausklappen mit weiteren Informationen.
Klickt man hier drauf, erfährt man, dass es bei der Ginza Linie Richtung Shibuya keinen Fahrstuhl gibt.

babymetro.jp
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Die Reihe darunter behandelt das Umsteigen zwischen den Metro Linien. Leider berücksichtigt die Seite nicht das Umsteigen zu anderen Verkehrsverbünden.
Die Symbole sind die gleichen wie oben. Klickt man hier auf das Ausklappmenü, so zeigt sich, dass es keinen Fahrstuhl zwischen Hanzomon und Ginza Linie Richtung Shibuya gibt.

Die dritte Reihe zeigt an, ob sich auf dem Bahnsteig eine Bank befindet. Das ist hier der Fall.

Eine vierte Reihe mit Ausstattung der Toiletten wäre noch wünschenswert gewesen.

babymetro.jp
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Kehren wir zum oberen Teil der Seite zurück. Hier finden sich nämlich noch zwei Links.
Klickt man auf den linken der beiden, öffnet sich eine neue Seite, auf der man eine Grafik der Züge sehen kann. Hier wird einem angezeigt wo sich welche Ausgänge und Umsteigemöglichkeit befinden (zum Beispiel befindet sich der Fahrstuhl bei der Ginza Linie Richtung Asakusa bei Wagen 1).
Der zweite Link bringt einen auf eine Seite mit einer Übersicht über den Bahnhof mit den verschiedenen Ebenen, den Umsteigerouten und der Lage der Fahrstühle.

Ich finde diese Webseite durchaus nützlich, aber sie ist definitiv ausbaufähig.
Da sie damit wirbt auf Kinderwagen-Routen ausgelegt zu sein, sollte sie auch die Informationen anzeigen, die ich versuche auf diesem Blog zusammen zu tragen. Also die Lage der Rollstuhlfahrerplätze (was eine Vereinheitlichung der Züge voraussetzen würde), die Lage der sogenannten „Yusenseki“, die Plätze für Schwangere, Kinderbegleitende Erwachsene, Alte und Kranke, und die Umsteigeoptionen auch zu anderen Linien.
Außerdem wäre eine Version mit Umschrift in Romaji oder eine Übersetzung ins Englische für Touristen sicher nützlich.

Als visuelle und schnelle Übersicht der Metro Linien empfehle ich die Seite aber.

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Der Kiyosumi Garten (mit Kind)

Dieses Mal hatte ich den Lütten, anders als beim Koishikawa Kōrakuen, sogar wirklich dabei!

Golden Week (GW): kein geplanter Urlaub, nur Tagesausflüge. Was tun? Natürlich musste es für mich ins Grüne gehen, ohne geht’s nicht!

Im Kiyosumi Teien war ich schon lange nicht mehr, daher beschloss ich diesem Garten einen Besuch abzustatten. Außerdem liegt er für mich bequem auf der Ōedo Linie, die während der GW praktischerweise das 500 Yen Tagesticket (都営地下鉄ワンデーパス) anbietet.

Nur so als Tipp: Solltet ihr in irgendwelchen speziellen Ferien in Tokyo sein, gibt es dieses Ticket. Und falls ihr keinen JR Pass habt, ist es fast immer günstiger als Yamanote Linie fahren und alle größeren Sehenswürdigkeiten sind mit der Ōedo Linie ebenfalls erreichbar. Für 700 Yen gibt es ein Toei Ticket (都営まるごときっぷ(1日乗車券)), mit dem ihr auch die anderen Linien des Anbieters nutzen könnt!

Ich packte also meine Kindertasche mit Windeln, Wechselkleidung, Snacks, Stickerbüchern, Mittagessen und Getränken und machte mich auf den Weg zum nächsten Konbini um mir Mittagessen zu besorgen. Und dann ging es hinein in die Bahn!
Wenn wir zu zweit unterwegs sind verweigert der Lütte leider recht schnell den Kinderwagen und will zu mir. An diesem Tag wollte er nicht mal mehr auf meinem Schoß sitzen und brauchte einen eigenen Platz. Wir hatten Glück, dass sich eine Mutter mit zwei Kindern zu uns auf die speziellen Sitzplätze setzte, eins sogar etwa so alt wie Chibi Mamo-chan. So machte es dann auch nichts als er anfing sich auf die Sitze zu legen und rum zu rollen. Der Sohn unserer Sitznachbarin fiel bald darauf ein.
So verbrachten wir eine recht entspannte Fahrt bis Kiyosumi-Shirakawa.
Praktischerweise ist der Ausgang, der am nächsten zum Garten liegt, auch gleich der mit Fahrstuhl. Kommt man aus dem Fahrstuhl raus, wendet man sich nach rechts zur großen Straße und nimmt die Ampel zu seiner Rechten. Nach der Überquerung geht man nach links und biegt in die nächste Seitenstraße nach rechts und schwupp steht man vor dem Eingang zum Kiyosumi Garten.

Da ich am 4. Mai dort war, dem Tag des Grüns, war der Eintritt kostenlos und es dementsprechend voll. Trotzdem gehört dieser Garten zu den weniger besuchten. Am Eingang fragte ich vorsichtshalber wie weit ich mit dem Kinderwagen käme und wurde sofort durch eine Absperrung bugsiert, mit einem Plan welche Wege zugänglich sind. Das sind zugegebenermaßen nicht viele (gekennzeichnet mit einer roten Strichellinie auf dem Plan), aber ich hatte natürlich vorgesorgt.

Chibi Mamo-chan und ich gingen zuerst zum großen Platz, auf dem an diesem Tag auch einige Vorführungen stattfanden. Hier gibt es Bänke, ein kleines überdachtes Plätzchen mit Tischen und Bänken und Picknickbänke auf einer Wiese unter Kirschbäumen. Vor diesem Platz befindet sich übrigens eine Toilette mit Wickeltisch. Groß genug um einen Kinderwagen mit hinein zu nehmen ist sie aber nicht.
Der Lütte bekam sein Mittag zuerst und aß später natürlich auch noch einen Großteil von meinem. Bei Onigiri kann er einfach nicht widerstehen. Im Anschluss machten wir uns auf, die Bereiche des Gartens zu erkunden, die nicht mit Kinderwagen zugänglich sind.
Dafür schloss ich den Kinderwagen und die Tasche an und nahm die Tragehilfe mit und den Lütten an die Hand.
Wie das bei kleinen Kindern so ist, ist alles interessanter als der Weg, den die Eltern einschlagen wollen. Soll man dann noch, um den Verkehr nicht aufzuhalten, über Trittsteine getragen werden, ist Protest vorprogrammiert.
Irgendwann setzte sich Chibi Mamo-chan auf den Weg und spielte mit den Kieseln. So ließ ich ihn eine Weile sitzen während der Großteil der anderen Besucher lächelnd an uns vorbei ging.
Mir verging das Lächeln leider schon bald darauf, denn der einzige Weg unseren Kinderwagen wieder zu erreichen war, sich einen Zeter und Mordio schreienden Lütten unter den Arm zu klemmen.
Als er dann aber doch irgendwann wieder verstaut war, schlief er sehr schnell ein, denn es war eigentlich schon länger Mittagsschlafzeit. Diese Zeit nutzte ich um den angrenzenden Park und das Viertel um den Bahnhof herum in Augenschein zu nehmen, aber dazu in einem gesonderten Beitrag mehr.
Nicht allzu spät machten wir uns auf den Weg zurück, verlebten eine ähnlich entspannte Bahnfahrt, schauten noch im lokalen Park vorbei um uns beim Mongolei-Fest einen Snack zu besorgen und trafen zufällig eine befreundete Mutter mit drei Kindern, deren jüngster nur zwei Monate älter als Chibi Mamo-chan ist.

Weiteres zum Park:
Das Personal leitet einen durch einen Seiteneingang wenn man mit Kinderwagen unterwegs ist. Von dort kann man nur einen Weg bis zum großen Platz befahren und sieht somit den Hauptteil des Gartens nicht.
Möchte man den gesamten Garten besichtigen, empfehle ich eine Tragehilfe. Der Kinderwagen kann auf dem eingeschlossenen Vorplatz des Gartens an einem dafür vorgesehenen Ort abgestellt werden.
Toiletten mit Wickelmöglichkeiten gibt es am Eingang und beim großen Platz.
Der Kiyosumi Garten ist bekannt für seine Steinsetzungen und diese betreffen oft auch die Wege. Meist kann man den großen unförmigen Trittsteinen, die zum Teil durch den See führen, ausweichen, doch vor dem trockenen Wasserfall unterhalb des Fuji entkommt man ihnen nicht.
Der linke Teil des Gartens hat außerdem schmale Wege und Treppen und ist deshalb nicht für Kinderwagen geeignet.

Wer gerne mehr über den Garten erfahren möchte, kann, als Leser meines Blogs, für kurze Zeit ein kostenloses Exemplar von Real Japanese Gardens Guidebuch über diesen Garten downloaden.
Folgt einfach diesem Link: https://gumroad.com/l/kiyosumi/Ginkgoleafs
Solltet ihr einen Preis von $1.95 angezeigt bekommen, tippt einfach ginkgoleafs ins Gutscheinfeld!

Anfahrt:
Via Hanzomon oder Ōedo Linie über Kiyosumi-Shirakawa.

Öffnungszeiten:
9:00 – 17:00 Uhr
Letzter Einlass 16:30 Uhr
Geschlossen vom 29. Dezember bis 1. Januar

Preise:
150 Yen für Erwachsene
70 Yen für Erwachsene über 65 Jahre
Frei für Kinder bis einschließlich Junior-Highschool.

Der trockene Wasserfall unter dem Fuji.
Hier wurde seit 2015 ordentlich aufgeräumt!
Die Absperrung, durch die man mit Kinderwagen hindurch befördert wird.
Der große Platz, der zum Picknick einlädt.

Tokyo Metro Hanzōmon Linie (mit Kinderwagen)

Bild via http://blog.livedoor.jp/westwakei/archives/55605303.html

Die Hanzōmon U-Bahnlinie verbindet Tokyos Osten in Oshiage mit dem Westen. Ab Shibuya fährt sie oft als Den-en-Toshi Linie weiter bis in die äußersten Randgebiete der Stadt und darüber hinaus bis Chuō-Rinkan.

Auf der gesamten Linie gibt es nur einen Bahnhof, der keinen Fahrstuhl bis zu Oberfläche hat, und das ist Jimbochō. Hier gibt es nur einen Fahrstuhl zu den Gleisen und eine spezielle Rolltreppe, die mit Hilfe des Personals Rollstühle befördern kann.
Der Fahrstuhl in Ōtemachi zur Oberfläche ist nur von 7:00 – 22:30 Uhr geöffnet.

Plätze für Kinderwagen und Rollstühle sind in jedem Zug vorhanden. Erwischt man ein Modell der Tōbu Linie, so befinden sie sich im Wagen 9 und 2. Bei allen anderen in Wagen 9 und 3 bei Tür Nummer eins.
Es wurde jedoch aufgerüstet, denn in einigen Modellen gibt es nunmehr in fast jedem Wagen Platz. Wer sich nicht darauf verlassen will, ist mit Wagen 9 und den „End-Wagons“ 1 und 10 gut beraten.

Spezielle Plätze für Schwangere und Kinderbegleitende Erwachsene sollten sich in jedem Wagon finden, aber je nach eingesetzter Bahn kann es variieren.

Wo welcher Wagon hält, kann man an kleinen Aufklebern auf dem Boden sehen.

Multifunktionstoiletten und Wickeltische sind bis auf in Nagatachō und Kudanshita an allen Stationen vorhanden.

Die meisten Ausgänge der Bahnhöfe verfügen über breite Ticketschranken, die auch mit Kinderwagen breiter als 54cm genutzt werden können.

Seibu Shinjuku Linie (mit Kinderwagen)

via http://vvvf136.blog99.fc2.com/blog-entry-1198.html

Die Seibu Shinjuku Linie bringt einen von Seibu-Shinjuku bis nach Kawagoe.
Nimmt man andere Abzweigungen, kommt man jedoch sogar auch bis zum Showa Kinen Kōen ohne die Chuo Linie benutzen zu müssen

Alle Bahnhöfe verfügen entweder über eine Rampe oder einen Fahrstuhl.
Bis auf Nakai und Araiyakushimae verfügen alle Bahnhöfe über eine Großraum-Toilette.

Alle Züge, die nach 1993 eingesetzt wurden, verfügen über 1-4 Plätze für Kinderwagen und Rollstühle.
Diese befinden sich laut Seibu Railway Webseite jeweils in den ersten und letzten beiden Wagons, also Wagen 1,2,9 und 10.

Spezielle Plätze für Schwangere und Kinderbegleitende Erwachsene sollten sich in jedem Wagon finden, nur die Schnellzüge, Tokkyū densha (特急電車), haben nicht in jedem welche (dafür gibt’s Toiletten in Wagen 1 und 7.

Wo welcher Wagon hält, kann man an kleinen Aufklebern auf dem Boden sehen.

Die meisten Ausgänge aller Bahnhöfe verfügen über breite Ticketschranken, die auch mit Kinderwagen breiter als 54cm genutzt werden können.

Das Edo Tokyo Architektur Museum

Dieses Museum stand schon lange auf meiner Bucket List, aber ich habe es erst dieses Jahr im März geschafft es zu besuchen.

Glücklicherweise hatten sowohl Mamoru als auch eine Freundin Zeit mich zu begleiten. Chibi Mamo-chan war natürlich ebenso dabei wie die erst drei Monate alte Tochter meiner Freundin.

Wir besuchten das Museum an einem der doch noch recht raren sonnigen und warmen Tage im März und es war eine weise Entscheidung nicht über Koganei auf der Chuo Linie anzureisen, sondern über die Seibu Shinjuku Linie und Hanakoganei Station.
Das Edo Tokyo Architektur Museum liegt quasi auf dem Gelände des Koganei Parks und alle strebten dorthin um ein paar Sonnenstrahlen zu genießen.
Der Weg von Hanakoganei ist mit 20 Minuten Fußweg recht weit, dafür aber recht schön durch eine Allee exklusiv für Fußgänger und Fahrradfahrer.

Der Eingang zum Museum wird durch ein großes und auffälliges Gebäude markiert, das früher einmal zum Kokaden Palast gehörte. Zu ihm führen Treppen hinauf, aber rechts gibt es auch eine Rampe für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen.
Im Gebäude rechts findet sich der Museumsshop und links die Kasse.
Hier kann man Kinderwagen ausleihen, seinen eigenen wohl aber auch abgeben. Außerdem gibt es hier Schließfächer und einen Raum, in dem man stillen kann.
Im Hauptgebäude findet sich ebenfalls eine Ausstellung.

Draußen wird man dann von einem relativ großen Platz mit Stühlen und Tischen begrüßt, den wir auch erstmal zum Mittagessen nutzten. Und dann ging es auch schon los.
Auf einem weiten Areal finden sich gut verteilt, und manchmal auch gut versteckt, kleine und größere Häuser aus den unterschiedlichsten Epochen. Die Gebäude kann man selbstverständlich betreten, jedoch müssen Kinderwagen oftmals draußen bleiben. Je nach Haus müssen auch die Schuhe ausgezogen werden.
Wir verzichteten bei diesem Besuch auf die Innenleben der Häuser, weil Chibi Mamo-chan jedes Mal ein riesiges Theater macht wenn man ihm die Schuhe auszieht. Da wird sich erstmal brüllend auf den Boden geworfen und 5 Minuten keine Ruhe gegeben. Ähnlich sieht es übrigens beim Fahrradhelm aus..
Dennoch gab es viel für uns zu sehen. Aus der alten Tokyoter Straßenbahn war Chibi Mamo-chan kaum raus zu bekommen.
Das Haus eines Händlers hatte es ihm auch angetan, da konnte man zur einen Seite rein und zur anderen Seite raus. Und das bitte 20 Mal hintereinander und aufgehört wurde nur unter großem Protest. Aber dann fanden wir ja die Doraemon inspirierten Betonröhren, durch die man aufrecht hindurch laufen konnte, was natürlich auch unglaublich viel Spaß bringt.

Zum Museum selbst gibt es nicht mehr allzu viel zu erzählen. Es gibt in zwei der alten Häuser ein Café und ein Nudelrestaurant für den (kleinen) Hunger zwischendurch. In einem alten Fotostudio kann man an bestimmten Tagen Fotos von sich machen lassen – sprich: es steht da jemand, der die Kamera der Besucher entgegennimmt und schnell ein Familienfoto knipst. Getränkeautomaten finden sich am Eingang und hinter der Straßenbahn gibt es mit Glück einen kleinen Verkaufsstand mit Snacks.
Die Gebäude reichen historisch von der Edo (1603-1868) bis in die Showa Zeit (1926-1989).

Man findet überall schnell Toiletten, die auch alle mit Wickelkommode ausgestattet sind. Wenn ich mich recht erinnere und es nicht durcheinander bringe, war sogar in den Frauentoiletten eine spezielle Kabine, die groß genug für Kinderwagen war.

Obwohl der Park nebenan brechend voll war, war das Museum erstaunlich leer. Chibi Mamo-chan hatte viel Platz zum Laufen, und wir mussten uns keine Sorgen machen, dass irgendjemand über ihn stolpert.
Nirgends musste man anstehen und alle Ausstellungsstücke waren ohne Probleme aus der Nähe und ohne Menschenmassen zu betrachten.
Das Edo-Tokyo Architektur Museum bekommt von mir als Ausflugsziel, besonders mit kleinen Kindern, zwei ganz dicke Daumen hoch!


Details:
Öffnungszeiten:
April bis September
9:30 – 17:30 (Einlass bis 17:00)
Oktober bis März
9:30 – 16:30 (Einlass bis 16:00)
Geschlossen an Montagen, Dienstagen wenn Montag ein Feiertag war, und 29. Dezember bis 1. Januar.
Siehe den Kalender auf der Homepage um sicher zu gehen.

Eintrittspreise:
Erwachsene 400¥
Kinder 200¥
Kinder bis 12 Jahre frei
Senioren 200¥
Jedes dritte Wochenende im Monat gibt es Familienrabatt und jeder dritte Mittwoch im Monat ist für Rentner frei.

Anfahrt:
JR Chuo Linie
Musashi Koganei (folgend Bus 武12, 武13, 武15, 武21, 鷹33, zu Fuß ca. 30 Min) oder Higashi Koganei (folgend CoCo Bus, zu Fuß ca. 30 Min).

Seibu Shinjuku Linie
Hanakoganei (folgend Bus 武12, 武13, 武14, 武15, 武17, 武21, zu Fuß ca. 25 Min)

Weiterführend:
Website (engl.): http://www.tatemonoen.jp/english/
Broschüre (engl.): http://www.tatemonoen.jp/pdf/leaflet_english.pdf