[Kurz notiert] Tsubame – Die Schwalbe


Es ist wieder diese Jahreszeit. Überall sieht man die kleinen Gesellen unter Dächer flitzen! Die Tsubame, die Schwalben, brüten!

In Deutschland haben Schwalben keinen besonderen Stellenwert so weit ich weiß. In Japan ist das anders. Während ich bei Schwalben nur ein „wenn sie tief fliegen gibt es Regen“ im Kopf habe, stehen sie in Japan für Glück und Erfolg. Außerdem versprechen sie eine glückliche Ehe und gute Mutterschaft sowie Kindersegen.

Wer ein Schwalbennest in seinem Eingang hat, wird in Japan nichts unternehmen als einem Pappkarton mit Zeitung unter das Nest zu stellen und die vollgekotete Zeitung täglich zu wechseln.
Denn bei wem Schwalben nisten, zu dem kommt das Glück!

Also wundert euch nicht falls ihr mal im Eingangsbereich einer öffentlichen Behörde in Japan Slalom um Pappkartons mit Zeitung laufen müsst!

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[Kurz notiert:] Tsukimi – 月見 – Betrachten des Mondes

Japan ist ein Land voller Traditionen. Dazu gehört Hanami im Frühling ebenso wie Hanabi im Sommer und Tsukimi im Herbst.
Dieses Jahr fällt Tsukimi nicht in den September, sondern auf heute, den 4. Oktober.
Also, heute Abend mal aus dem Fenster schauen und den Mond geniessen ^_- (Auch wenn Vollmond erst am 6. ist..)

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Setsubun 節分: Sushi, Glücksrichtung, Oni und Sojabohnen..

Dieser Post is ein re-post von 2016!
Während ich 2014 wieder nur Ehomaki gegessen habe, habe ich 2015 tatsächlich Bohnen geworfen! Und sie am nächsten Morgen vom Boden gesammelt und in den Papierkorb verfrachtet -_- Ich brauche wirklich eine Babykrähe, die sowas dann einfach frisst..
2017 ist die Glücksrichtung übrigens Nord-Nord-West!
Noch bis 2020 ist Setsubun am 3. Februar. 2021 verschiebt es sich um einen Tag.

2013: Eines Tages kam ich nach Hause und ein böser Oni erwartete mich an der Türschwelle! Habe ich mich erschrocken… Leider hatte ich keine Bohnen zur Hand um ihn zu vertreiben. So ein Ärger aber auch!
War allerdings sowieso einen Tag zu früh.
Am nächsten Morgen stand ich in einem kleinen Park, eine dicke, lange Sushi-Rolle in der Hand und schlang sie, die Augen gen Süd-Süd-Ost gerichtet, so schnell wie möglich schweigend hinunter. Zeitdruck!

Wenn man solche Szenen als Ausländer betrachtet, denkt man doch wieder, die Japaner sind ein bisschen verrückt. Ja, manchmal sind sie das, aber oft sind sie einfach nur sehr traditionsverbunden.
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愛妻の日 – Aisai no Hi

Am 31. Januar ist „Aisai no hi“ – 愛妻の日, der Tag der geliebten Ehefrau.

Wie immer leitet sich das irgendwie aus den Zahlen des Datums ab: 1.31 = ai. sa i
Wobei das ai wahrscheinlich für das englische i steht und sa für san=3 und i für ichi=1.
(Sollte ich falsch liegen belehrt mich!)

An diesem Tag also zeigt der Ehemann seiner Frau dass er sie mag, indem er sie knuddelt.
Ja! Und das ganze sogar in der Öffentlichkeit! Da wurden „hug“ Plätze zur Verfügung gestellt, jedoch war das vielen Männern dann doch zu 恥ずかしい – hazukashii (peinlich ).