[Coffee and Food] Sizzler mit Kind

Ab und zu bekommen Mamoru und ich Coupons von seinem Vater oder meinem Chef.
Die Coupons kann man entweder in Restaurants oder Kaufhäusern benutzen und haben leider ein Verfallsdatum.
Wenn das kurz bevor steht, schnappen wir uns jemanden aus unserem Freundeskreis und besuchen ein Restaurant.

Salatbar im Sizzler
via sizzler.jp

So waren wir neulich im Sizzler in Shinjuku…

Das Sizzler ist ein all-you-can-eat Restaurant und gefällt mir daher super.
Allerdings hat das ganze dann auch seinen Preis.

Es gibt zwei Möglichkeiten: die Premium Salatbar ab 2000 Yen (hängt davon ab wann man geht) und das Grill Menü, das extra kostet.
Kinder werden nochmal unterteilt in 3-6 Jahre und 7-12 Jahre.
Ab dreizehn muss voll gezahlt werden.

Das Tolle ist, auch ohne Grill Menü wird man definitiv satt!
Denn die Salatbar enthält nicht nur frischen Salat, den man sich nach Wunsch zusammenstellen kann, sondern auch gemischte Salate wie Nudelsalat, Kartoffelsalat oder Couscoussalat und Tacos und Tortillas.
Außerdem gibt es Brot und verschiedene Suppen sowie Früchte und Desserts.
Ein all-you-can-drink mit Softdrinks und Kaffee an der Getränkebar ist ebenfalls im Preis enthalten.

Das erste Mal bei Sizzler war ich in Mitaka, wo es zumindest zu dem Zeitpunkt noch keine zeitliche Begrenzung wie in den anderen Filialen gab. Schon dort fiel mir die Kinderfreundlichkeit auf, denn einige Kinder tobten durch die Gänge (recht gesittet und leise ^_-).
Das Sizzler in Shinjuku war zwar enger, wir wurden aber trotzdem nicht gezwungen Chibi Mamo-chan zu wecken und aus dem Kinderwagen zu holen.
Es wurde einfach ein Stuhl vom Tisch entfernt und wir konnten den Kinderwagen dort parken.
Es gibt aber auch die Möglichkeit die Karren oder Wagen im Eingang abzustellen.
Kinderstühle (ohne Sicherheitsstange vorne) sind ebenfalls vorhanden.

Im Gegensatz zum „Kinderwagen sind OK in diesem Udon-Restaurant“ bin ich mit dem Sizzler sehr zufrieden.
Im besagten Udon Restaurant in Kawagoe musste ich den Lütten nämlich wecken und durfte mein Essen nicht in Ruhe essen..

Sizzler (in Shinjuku)
Öffnungszeiten: 11:00 – 23:00 (L.O 22:00)
Webseite: http://www.sizzler.jp
Telefon: 03-3342-5814
Adresse: 新宿区西新宿2-1-1 新宿三井ビル2F
Shinjuku-ku Nishi-Shinjuku 2-1-1 Shinjuku Mitsui Building 2F

Parkplätze im Shinjuku Mitsui Building vorhanden.

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Psst! Geheimtipp! – Pasta in Yoyogi

Ich habe schon mal über Street Pasta in Yoyogi berichtet, das ist kein Geheimtipp, aber trotzdem lecker!

Heute möchte ich kurz über ein kleines verstecktes italienisches Restaurant berichten, das ich erst kürzlich entdeckt habe.

Diesen Beitrag schreibe ich grade dort nach einem leckeren Mittagessen!

Zum Lunch stehen 4-5 Gerichte auf der Karte, die zwischen 880 und 950 Yen kosten.
Die Hälfte wird mit frischen Pasta gemacht und man kann alle Pastagerichte zu frischer Pasta upgraden. Für plus 100 Yen gibt es ein Getränk dazu und für + 200 ein Tiramisu.

Selbstverständlich gibt es vor dem Hauptgericht einen Salat und eine Suppe.
Heute gab es in meiner vergleichsmäßig großen Salatschüssel ein gefülltes Basilikum-Huhn und die Suppe war eine echte Hühnerbrühe mit Einlage.
Sehr lecker!
Auch beim Hauptgericht, Arrabiata mit Bacon und grünen Blättern (青葉 ^_-) wurde am Bacon nicht gespart, wie es andere Läden gerne tun.

Wer mag, kann auf dem großen Screen Fifa Highlights ansehen.
Nur.. zugegebenermaßen ist die Musikauswahl etwas seltsam..
Zwischen zeitnaher Pop-Musik tauchen plötzlich die Beatles auf, später gibt es Titanic – My heart will go on und zwei Lieder später hören wir Kikis kleiner Lieferservice in instrumental.
Nun ja..
Nicht dass ich was gegen diese Lieder hätte (außer Titanic ein bisschen..), aber der Mix wirkt seltsam.

Dennoch, ich mag es hier. Ich mache um 13h Mittag und es ist nie überfüllt, gemütlich eingerichtet und hat freundliches Personal.

Wenn ihr also mal in Yoyogi seid, stupst mich an, dann gehen wir gemeinsam ^_-

Ps.
Ich schlaues Etwas habe weder Namen noch Wegbeschreibung da gelassen…
Auf den Namen habe ich nicht geachtet.. Katakana plus eine Nummer.
Aber dies ist die Adresse:
〒151-0053 Tōkyō-to, Shibuya-ku, Yoyogi, 1 Chome−18−16

Vorsicht, Google zeigt noch den früheren Laden an!

P.ps. Osteria 242
Danke Asu!

Coffee and Food in and around Tokyo: Cafe Earth in Ekoda

Letztes Jahr bin ich jeden Monat mindestens einmal, meist öfter, in Ekoda eine bestimmte Straße entlang gegangen.
Als ich nun wieder dort war, sprang mir sofort ein Schild eines Cafés ins Auge, das letztes Jahr noch nicht dort war..
Versteckt in einer kleinen Seitenstraße, nur durch das Schild, das die Besitzerin jeden Vormittag an die Hauptstraße stellt, zu entdecken, liegt das Cafe Earth.

Ich ließ es mir nicht nehmen es sofort zu testen. Am Montag habe ich es entdeckt, am Mittwoch kam ich wieder. Zwar zwanzig Minuten vor offizieller Öffnung, durfte ich aber trotzdem schon hinein und mich setzen.
Das ganze Café ist Nichtraucher, nur vor der Tür gibt es einen winzigen Tisch an dem geraucht werden darf.
Das ganze Café… Bestehend aus drei Tischen..
Zwei davon sind für zwei bis vier Personen, einer für ca. acht. Das ist ein Gruppentisch, an den sich jeder setzen kann.

Hinter dem Tresen erblickt man ein kleines Schild mit der Philosophie des Cafés.
Die Besitzerin, die sich als Chako vorstellt, möchte einen Ort schaffen, an dem sich jeder „at home“ fühlt.
Das schafft sie vor allem durch ihre Liebenswürdigkeit.
Ich kann mich schwer mit fremden Menschen unterhalten. Vor allem nicht auf Japanisch. Mit Chako hatte ich keinerlei Probleme. Sie passte ihr Japanisch sogar an mein Verständnis an, eine Gabe, die die wenigsten Japaner besitzen.

Das Menü ist sehr umfangreich. Es gibt viele Desserts, Toasts (300¥, sehr günstig im Vergleich zu anderen Cafés), Lunch mit Salat und Suppe und auch nur Salat in verschiedenen Größen.
Vor allem dass es Salat gibt, finde ich für den Sommer sehr wichtig.

Für den Kaffee verwendet Chako keine fancy Kaffeemaschine, sie brüht ihn mit Filter von Hand. Deshalb findet man in ihrem Café auch keine Espressospezialitäten.
Mein Café au lait war sehr reich im Geschmack und nicht gerade klein..
Die Tasse hat es mir sofort angetan, denn Chako verwendet für den Cafe au lait eine weite Tasse ohne Henkel wie es sich gehört.
Am Zuckerschälchen kann man schon erkennen, dass sie Wert auf’s Detail legt. Es ist eine sehr originelle Zuckerschale mit Löffel, wie man sie garantiert nicht im 100 Yen Shop findet.
Chakos Gespür für Details zieht sich durch das gesamte Café.
Tische und Stühle scheinen bunt durcheinander gewürfelt, als Deko gibt es kleine Holz-Kaffee-Fässchen, die Wand ziert ein einfaches Holzpanel, weiß lackiert mit Schwammtechnik.
Über dem Gruppentisch ist eine Tafel mit Auszügen des Menüs angebracht, mit hier und da einem Foto ausgewählter Getränke oder Speisen.
Auf dem Tresen steht ein kleiner Korb, in dem handgefertigte Kleinigkeiten von Künstlern aus der Umgebung angeboten werden: seien es nun Buttons, gehäkelte Taschen oder Babylätzchen.

Das Menü selbst ist wie ein Scrapbook gestaltet.
Auf Papier in Handschöpf-Optik hat Chako im vorderen Teil Fotos aller Speisen und Getränke eingeklebt, im hinteren Teil findet man die Preislisten.

Das Cafe Earth ist übrigens nicht ihr erstes Café. Das Vorige hatte jedoch eine schlechte Lage und mit dem Neuen ist sie viel glücklicher.

Als ich zahlte gab es noch eine unkonventionelle Stempelkarte.
Dafür verwendet sie ihre Visitenkarten.
Wenn ich das Café 10x besuche, gibt es einen Lunch umsonst.
Ich liebe solche Stempelkarten!

Die Preise im Cafe Earth sind absolut in Ordnung und Chako ist so nett, dass ich in Zukunft wirklich in Erwägung ziehe Mamoru auf seinen Samstäglichen Ausflügen nach Ekoda zu begleiten, nur um das Café zu besuchen.
Vor allem wenn es wärmer wird kann ich mir gut vorstellen den Rauchertisch vor der Tür in Beschlag zu nehmen und somit wirklich das gesamte Café zum Nichtraucher Café zu machen…

Cafe Earth
Adresse: 練馬区旭丘1丁目56-13
Nerima-ku, Asahigaoka 1-56-13
Öffnungszeiten: jeden Tag 11-17h
Blog: http://cafeearth2017.blog.fc2.com
Info: http://s-nerima.jp/wp/102765

Sukiya – Wenn’s mal schnell gehen muss…

Ich nutze gerne meine Mittagspause um Dinge in Shinjuku zu erledigen (sprich: Einkaufen).
Allerdings habe ich dann nur eine Stunde Zeit um bis nach Shinjuku zu kommen, meine Einkaeufe zu erledigen und etwas zu essen.
Da ist sehr sehr gerne zu Fuss gehe, kaufe ich mir dann meistens Burger bei McDonalds, die ich auf dem Weg im Gehen esse. Macht man in Japan normalerweise nicht, aber solange mein Mann drueber lachen kann, setze ich mich ueber so etwas hinweg..

Leider habe ich seit einigen Wochen nun aber einen eingeklemmten Nerv, der sich bisher nur dann aeusserte, wenn ich zu lange das Gewicht auf dem linken Bein hatte und wieder auf’s rechte wechselte. Dann konnte ich erstmal nicht mehr Laufen.. Also durchaus eine Situation, die sich vermeiden liess. Seit Samstag merke ich den Nerv aber leider generell beim Laufen, weshalb ich mich dafuer entschied, heute mal mit der Bahn bis nach Shinjuku zu fahren. Dank Monatskarte ist das kostenlos fuer mich.
Mit der Bahn dauerte es nur 34 Minuten von der Arbeit nach Shinjuku und zurueck + einmal komplett durch 2 Einkauszentren laufen (umsonst uebrigens, ich hab nicht das gefunden, was ich suche).
Blieben also noch 25 Minuten um etwas zu essen. Natuerlich haette ich mir jetzt Burger zum Mitnehmen bestellen koennen, aber ehrlich gesagt hatte ich keine Lust auf McDonalds.
Dann gaebe es da noch die Konbini, aber noe… Fuer richtige Restaurants war die Zeit zu knapp.
Aber zum Glueck gibt es ja auch noch Sukiya!
Als ich das erste Mal dort gegessen habe, war ich baff.. Von der Bestellung bis zur Lieferung blieb mir nicht mal genug Zeit mein Kindl auszupacken und an zu schalten!
Ich glaube, selbst wenn der Laden voll ist, wartet man kaum laenger als 3 Minuten auf sein Essen.
Mag natuerlich daran liegen, dass bereits alles fertig ist und in grossen Bottichen nur darauf wartet auf den Teller gefuellt zu werden. Aber was soll’s?
Eingekochtes Rindfleisch und Curry.. Man sagt ja, das ein richtig gutes Curry sowieso mehrere Tage auf dem Herd stehen muss ^_-

1280px-Gyuu-don_005Ach ja.. wer Sukiya nicht kennt… Das ist eine Schnellrestaurantkette, die vor allem sogenanntes Gyudon verkauft. Don wird an Donburi Gerichte gehaengt und Donburi sind normalerweise gekochte Sachen auf Reis.
Gyudon ist somit gekochtes Rindfleisch auf Reis.
Das gibt es bei Sukiya nun in allen moeglichen Variationen: mit Kaese, Fruehlingszwiebeln, Okra, rohem Ei… Was das Herz begehrt.
Das gleiche gibt es dann nochmal fuer Tondon, gekochtes Schwein (Butadon ist nochmal was anderes, obwohl auch mit Schwein!). Und Curry gibt es wie gesagt auch.
Speisekarten auf Englisch sind auch erhaeltlich. Mit der habe ich eine unliebsame Bekanntschaft bei meinem ersten Besuch gemacht..
Ich bin inzwischen so an Japanische gewoehnt, dass ich die Set Beschreibungen ueberhaupt nicht kapiert habe. Leider habe ich erst spaeter gemerkt, dass es Sets gibt, als ich gesehen habe wie ein neuer Kunde sich die normale Karte angelte. Die Bedienung hatte mir gleich die Englische zugeschoben ohne mich zu fragen >.>

Die meisten Sukiya haben uebrigens 24h am Tag geoeffnet! Also durchaus auch fuer einen kleinen Nachtsnack geeignet.

Hier geht’s zur japanischen Webseite: klick