Frostschäden 2018

Das neue Jahr beginnt recht kalt. Zumindest für Tokyoter Verhältnisse…
Haben wir nachts sonst nur selten Minusgrade, zieht sich jetzt eine Kälteperiode mit eben diesen schon über Wochen hin.
Dazu kam dann noch der große Schnee – 20cm Schnee im Stadtgebiet an einem Tag -, der auf Grund der kühlen Temperaturen und der dichten Bauweise noch bis in den Februar liegen blieb.
Dieses Wetter geht an niemandem spurlos vorbei..
Die Menschen zittern unter ihren Futons, Wasserleitungen platzen und in Tokyo sonst sehr robuste Pflanzen gehen ein.

Tokyos Winter sind immer recht trocken und dabei sonnig, was an sich schon eine harte Zeit für die vielen Immergrünen bedeutet.
Dieses Jahr kam nun noch die Kälte hinzu.. Keine guten Vorraussetzungen für Pflanzen, die man in Deutschland nur aus der Wohnung oder Gewächshäusern kennt.
Auf meinen Spaziergängen und Arbeitswegen habe ich so manch armes Geschöpf entdeckt und frage mich, wer es mit einem Rückschnitt wohl bis zum Frühling schaffen wird.
Die vielen kleinen Aloen wohl nicht.
Wehmütig denke ich an das eine oder andere Prachtexemplar, das ich hier schon entdeckt habe, und frage mich, ob es ihm gut geht.
Meine erste blühende und fruchtende Schefflera habe ich in einer Seitenstraße Tokyos entdeckt. Ob sie wohl noch lebt?

Die meisten traf der Schnee und die Kälte komplett unvorbereitet.
Ein Elefantenfuß sieht trotz warm eingepacktem Fuß leider nicht so glücklich aus.
Vor allem die Topfpflanzen traf es dieses Jahr hart.
Umso verwunderlich, dass auf meinem vernachlässigten Balkon noch alles lebt..

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