Das Tokyo National Museum (mit Kind)


Dieses Museum habe ich schon einige Male besucht, allerdings nur einmal für eine Ausstellung innerhalb der Gebäude.

Das Tokyo National Museum ist Japans ältestes Museum und befindet sich direkt neben dem Ueno Park auf dem früheren Gelände des Kan’ei Tempels, der während des Boshin Krieges zerstört wurde.
Das Museum öffnete 1882 seine Tore.
Der Tempel wurde übrigens wieder aufgebaut und befindet sich mit vielen Ablegern um das Museum herum.


Ein Hauptgebäude des Museums wurde damals von Josiah Conder, einem britischen Architekt, entworfen, der als Lehrer an den Vorgänger der Universität Tokyo eingeladen wurde und viele andere berühmte Gebäude in Tokyo entwarf.
Die meisten davon, so auch das Hauptgebäude, überlebten jedoch das große Erdbeben von 1923 nicht.
Als Europäer hatte er anscheinend keine Kenntnisse darüber wie man erdbebensicher baut.


Das Museum beherbergt einige interessante Dauerausstellungen wie Kimono, Teegeschirr, Töpferwaren, Schriften und Bilder (auf Schriftrollen und Wandschirmen).
Dazu kommen regelmäßige Sonderausstellungen.
Alle Bereiche sind mit Kinderwagen und Rollstuhl zugänglich. Es gibt Fahrstühle.


Anders sieht es im Garten aus…

Die Highlights des Gartens sind die Teehäuser. Leider sind diese nicht komplett mit Rollstuhl oder Kinderwagen zugänglich, da zu ihnen schmale Wege über Baumwurzeln führen.

Es gibt allerdings einen breiten, asphaltierten Rundweg und zwei einhalb der Teehäuser sind auch mit Kinderwagen zugänglich.
Aus etwas weiterer Entfernung kann man jedoch alle betrachten.


Die Teehäuser sind nicht geöffnet, man kann sie nur von außen betrachten. Eins der großen jedoch, das Kujōkan, hat geöffnete Fensterläden, durch die man hineinschauen kann.


Eine Karte des Gartens gibt es nur auf Japanisch am Eingang zum Garten selbst. Jedoch gibt es an jeder Station Tafeln mit Informationen auf Englisch.
Wer ein wenig mehr, bzw. Informationen zum mit nach Hause nehmen möchte, dem sei Real Japanese Gardens Guidebook zu diesem Garten ans Herz gelegt. Geschrieben von meinerwenigkeit ^_-
Bitte schaut euch das Video an. Ich habe versucht die wichtigsten Informationen zum Garten zu geben und man sieht die Teehäuser und Wege.


Leider hat das Video eine schlechte Audioqualität und ich konnte Dank Speicherplatzmangel nicht alles filmen.
Außerdem hat der Stress für die unterschiedlichsten Projekte aufzunehmen dazu geführt, dass der Film am Ende das falsche Format hat. Ich gelobe Besserung!

Der Garten ist nur zwei Mal im Jahr geöffnet, zur Kirschblüte im Frühjahr und zur Herbstfärbung.
Informationen dazu findet man auf der Webseite des Museums.

Adresse:
東京都台東区上野公園13-9 東京国立博物館
Tokyo-to, Taito-ku, Ueno-koen 13-9 Tokyo National Museum

Webseite:
http://www.tnm.jp
(Die deutsche Version der Webseite ist quasi nicht vorhanden! Nutzt bitte die Englische.)

Wegbeschreibung:
Die nächsten Bahnhöfe sind:
Uguisudani (JR Yamanote-, JR Keihin-Tōhoku Linie)
Ueno (JR Yamanote-, Metro Ginza-, JR Keihin-Tōhoku-, Metro Hibiya-, JR Jōban-, JR Takasaki- und JR Utsunomiya Linie)

Der Bahnhof Ueno liegt näher und man kann durch den Park zum Museum gehen.
Uguisudani liegt hinter dem Museum und ist für seine Lovehotels bekannt. Außerdem kann man dort sehr günstig Yakitori essen.

Ich empfehle auf dem Hinweg den einen Bahnhof zu nutzen und auf dem Rückweg den anderen. So kann man sich einmal den Park und zum anderen die vielen Tempel ansehen.
Bitte beachtet dabei aber, dass die Friedhöfe nur für Angehörige geöffnet sind.

Solltet ihr Spaß am Spazieren haben, empfehle ich bis nach Nippori zu laufen.
Dort gibt es einen großen öffentlichen Friedhof mit Gräbern so einiger berühmter Persönlichkeiten, die Yanaka Ginza – ein beliebtes Touristenziel insbesondere für Katzenliebhaber und das Asakura Skulpturen Museum, das einen wundervollen Garten hat, aber leider nicht mit Kinderwagen zugänglich ist.

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2 Gedanken zu “Das Tokyo National Museum (mit Kind)

  1. Frohe Weihnachten :)
    In dem Museum war ich 2012 und 2016, da ich Ueno gerne besuche (vor allem dem Zoo und generell einfach mal ein wenig Tokyo kennenlernen) und fand die Ausstellung sehr interessant. Gerade die Kimonos und generell die Geschichte – ist auf jeden Fall sehenswert. Den Garten dagegen habe ich nicht besuchen können, da dieser zu der Zeit nicht geöffnet war.

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