Coffee and Food in and around Tokyo: Kitchen Obasan

Der Name ist Programm!
Bei Obasan in Sakuradai wird tatsächlich nur von älteren Damen, nein, keine Omas! gekocht.

Auf der Speisekarte steht „westliches Essen“.
Darunter fällt nicht alles nicht japanische, wie man denken könnte, sondern vor allem Dinge wie Omreis (Omlette + Reis), Schweinefleisch in Ingwer, Spagetti Napolitan, frittierter Fisch etc.
Schon länger stand Obasan auf unserer Liste, aber jetzt, wo wir in Ekoda waren, ergriffen wir die Gelegenheit beim Schopf und gingen zu Fuß zum Lokal.

Foto 1 (2) Das Restaurant hat 18 Plätze an Tischen und noch einige am Counter.
Und zur Mittagszeit ist es immer voll.
Da sich sowohl die Gäste, als auch die Obasan nicht hetzen lassen, kann man schon mal einen Moment warten.
Besonders schön war später zu sehen, wie das halbe Restaurant leer wurde und die Damen sich so sehr mit dem Putzen Zeit ließen, dass die Warteten trotzdem noch über 5 Minuten warten mussten, bis sie an den Tisch kamen.
Wenn man zu Obasan geht, sollte man viel Geduld und gute Laune mitbringen!
Aber.. Es lohnt sich zu warten!

Wir bestellten Omreis und Omhayashi.
Also einmal Omlette gefüllt mit Reis und mit Ketchup überhäuft und einmal Omlette gefüllt mit Reis mit Hayashi Soße überhäuft.
Hayashi ist eine Art Gulasch.

Der erste Bissen vom normalen Omreis war himmlisch. Schon lange hatte ich nicht mehr so guten Ketchup!
Der Reis war auch nicht ganz normal. Es war Hähnchenreis mit Tomatensoße.

Omhayashi hat auch einiges für sich! Der Hayashi ist lecker und der Reis im Omlett ist kein Hähnchen-, sondern Rindfleischreis mit brauner Soße.

Foto 2 (2)Im Lunch set gibt es außerdem Misosuppe und Salat dazu.

Wer sein Ei komplett durch mag, sollte aufpassen. Teile des Omletts können durchaus schwabbelig sein.

Zum Interior lässt sich nicht viel sagen. Das Restaurant liegt im Souterrain, weshalb es von sich aus etwas dunkler ist. Die Möbel sind rustikal. Es ist nicht schmutzig, für japanische B-kyu-gurume sehr normal.
Durch Kinderfotos an der Wand wird versucht, dass sich der Gast wie bei Oma fühlt.
Und als Zahnstocherhalter gibt es winzige Krüge verschiedener süddeutscher Biere.

Während der Eindruck des Restaurants sehr normal ist und eventuell alles etwas länger dauert, reißt das Essen es aber wieder raus.
B-kyu-gurume ist kein Spitzenessen. Die meisten Gerichte kann man sogar einfach selber kochen.

Aber wir wissen ja, bei Oma schmeckt es eben doch besonders!


Webseite: Tabelog Webseite
Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr, Sa, 11:00~14:30 & 18:00~21:00
Do. 11:00~14:30
Adresse: 東京都練馬区栄町17-3 水入ハイランドマンションB棟 B1F
Japan 〒176-0006 Tokyo, Nerima, Sakaechō, 17-3

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