Nabeyaki-Udon – 鍋焼きうどん

Das Rezept habe ich wieder bei justonecookbook.com entdeckt.
Eines Tages tauchte es in meinem Reader auf. Ich las es und es passte wunderbar für den verschneiten Dienstag dieser Woche!
Dort steht nämlich in etwa: „Dieses Rezept eignet sich hervorragend für einen kalten und ungemütlichen Tag.
IMG_8906Außerdem hatte ich am Wochenende mal wieder ザ!鉄腕!DASH!! gesehen, die irgendwo in Japan rumgetobt sind. Dabei sind sie bei einem Imo-Bauern gelandet. Den speziellen Namen dieser Imos habe ich schon wieder vergessen, aber sie sind vergleichbar mit Yama-Imo und Naga-Imo. Und ich habe so unglaublichen Appetit darauf bekommen, dass ich beschloss, das Rezept von Just One Cookbook etwas abzuändern.
Hier also meine Einkaufsliste:

  • 4 getrocknete Shiitake-Pilze
  • 3 Bündelchen Spinat
  • 1 Packung Shimeji-Pilze
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1 Karotte
  • 1 kleine Packung Hähnchenfleisch
  • Eier nach Belieben
  • 5 kleine Würstchen (die ich noch hatte und die weg mussten)
  • Ein kleines Stück Naga-Imo (Yamswurzel)
  • 1 Packung vorgegarte Udon

Für die Brühe:

  • 720ml Dashi
  • Dashi von den getrockneten Shiitake
  • 2 Esslöffel Mirin
  • 1 1/2 Esslöffel Sojasauce
  • 1 Teelöffel Salz

Zubereitung:

Die getrockneten Shiitake in warmes Wasser einweichen. Irgendetwas schweres darauf stellen, so dass sie komplett vom Wasser bedeckt sind.
Wenn die Pilze dünn sind, reichen 15 Minuten.
Danach entstielen und ein Kreuz in den Hut ritzen.
Das Wasser nicht weg schütten, das ist „Shiitake Dashi“.
Aber, vor der weiteren Verwendung einmal durch ein sauberes Tuch gießen, um kleine Schwebteilchen aus zu filtern.

Den Spinat 1min in Salzwasser blanchieren, danach in Eiswasser abkühlen (damit er seine grüne Farbe behält).

Die Karotte in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden. Nach Wunsch mit einem Gemüseausstecher aufhübschen.
Den Lauch in diagonale Streifen schneiden.
Die Shimeji in kleinere Bündel aufbrechen.

Das Hähnchen in kleine Würfel schneiden.

IMG_8908Die Udon kurz in heißes Wasser geben und warten bis sie sich von einander gelöst haben. Dann in Eiswasser abschrecken um den Garprozess aufzuhalten.

Nun die Dashibrühe und Shiitakedashi in einen Topf geben und über mittlerer Hitze zum Kochen bringen.
Dann Mirin, Sojasauce und Salz hinzugeben.
Wenn es wieder anfängt zu kochen, ist die Brühe bereit und man hat zwei Möglichkeiten..

Entweder, man bereitet dieses Gericht, wie es sich gehört, in einem Tontopf zu, oder man benutzt einfach, wie ich, weil ich keinen Nabe-Topf habe, den ursprünglichen Dashi-Topf.

Wenn man einen Nabe-Topf hat und den benutzen möchte, dann stellt man das Feuer unter der Brühe aus und bereitet den neuen Topf vor:
Unten hinein kommen die Udon. Darauf der Lauch, Karotten, Pilze, Würstchen und rohes Hähnchenfleisch. Darüber gießt man nun die Brühe.
Das ganze mit Deckel zum Kochen bringen. Danach den Deckel etwas öffnen und auf kleiner Flamme weiter simmern lassen bis das Hähnchen gar ist.
Währenddessen die Yamswurzel z.B. in einer Mörserschale einfach zerreiben. Das wird dann ein schleimig, klebriger Brei.
Dann das rohe Ei und den Spinat hinzu geben. Jetzt nochmal etwas köcheln lassen bis kurz bevor das Ei nach belieben gar ist, dann den Yamsbrei hinzugeben.
Fertig!

IMG_8934Bei meiner Normal-Topf-Variante habe ich einfach die Zutaten bis auf Spinat, Ei und Yams in die Brühe geworfen und es köcheln lassen bis das Hähnchen gar war. Danach habe ich alles so gemacht, wie oben beschrieben.

Das ganze schmeckte etwas nach Hühnersuppe, fand ich.

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3 Gedanken zu „Nabeyaki-Udon – 鍋焼きうどん

  1. ich hatte das rezept auch entdeckt, danke fürs übersetzten. jetzt muß ich mein hirn nicht mehr anstrengen.

    das ist mein erster komentar in deinem bolg, den ich klasse finde

    lg Carade

    • Hallo Carade,

      es freut mich, dass dir mein Blog gefällt :)
      Danke für’s Lesen und Kommentieren!

      Meine Rezepte weichen aber immer ein bisschen vom Original ab! Meistens ändere ich Zutaten, weil mir manche nicht schmecken (habe hier zum Beispiel Kamaboko weggelassen, weil ich es nicht mag..)
      Dann wird aus japanischen Rezepten leicht mal jap. – Anika-Fusionsküche ^_-

      LG

      • kamoboko hätte ich eh weg lassen müssen, den kann man hier im tiefen, dunklen thüringer wald nicht kaufen. den müsste ich wohl selber machen :/

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