遠山記念館と小江戸 – Tōyama kinenkan und Klein Edo

Als ich letzten Samstag nach Hause kam, überfiel mich mein Gastvater mit der Frage, ob ich am nächsten Tag mit nach Kawagoe möchte. Nachdem klar war, dass es nicht allzu früh morgens losgehen würde, stimmte ich zu.
Und bereute es fast im selben Augenblick.
Denn ich kannte die Straße, die besucht werden sollte, bereits vom letzten Jahr und eigentlich wollte ich den Sonntag nach Kamakura fahren. Aber da das Geld diesen Monat knapp ist, kann ich ruhig auch mal wieder einen Tag auf Kosten meiner Gastfamilie verbringen.
Wie sich am nächsten Morgen herausstellte, war es auch absolut die richtige Entscheidung!

Denn wir fuhren vorher noch zum Tōyama Kinenkan, einem Museum in der Residenz des Gründers der Nikko Group, Genichi Tōyama.
Das Haus und den Garten hat er für seine Mutter von Sōshichi Murooka anlegen lassen.
Es wurde 1936 nach 2 1/2 Jahren Bauzeit fertig gestellt.
Nachdem seine Mutter starb, wurde es 1970 in ein Gedenkmuseum umgewandelt.
Das Gelände ist riesig! Es gibt eine extra Ausstellung zu Kleidungsstücken aus Guatemala und dann natürlich das Haus mit dem Garten! Es sind drei Hauptgebäude, die durch Korridore miteinander verbunden sind.
Außerdem befindet sich im Garten noch ein Teehaus.

Die Ausstellung fand ich persönlich nicht so interessant, ich brannte darauf in den Garten zu kommen.
Nach der Ausstellung folgte aber die nächste Enttäuschung. Es ging ins Wohnhaus. Die Enttäuschung wandelte sich jedoch fast augenblicklich in Begeisterung!
Dieses Wohnhaus ist der Wahnsinn. Es ist nicht komplett traditionell (die Kloschüsseln), aber doch sehr. Die Schiebetüren sind alle mit sehr hübschen Mustern versehen, in vielen Nischen gibt es Wandbehänge. Möbel sind kunstvoll gestaltet und es hingen überall äußerst hübsche Lampen.
Die Aussicht auf den Garten ist toll und es gibt sehr oft eine Veranda, wie ich sie liebe.
Wäre das Haus kleiner und hätte eine Heizung, ich würde sofort einziehen!







Nachdem wir alles gesehen haben, ging es endlich in den Garten. Man durfte nicht frei alle Wege benutzen und folgte einer Route am Haus entlang. Es gab sehr schöne Winkel und Ecken, aber wie immer wenn man mit meiner Gastfamilie unterwegs ist, gab es zu wenig Zeit zum fotografieren.
Der Bachlauf, der zum Großteil ausgetrocknet war, war wunderhübsch mit Moos und Farnen bewachsen. Die Tsukubai waren ebenfalls sehr schön eingebettet.
Der gesamte Garten wirkte allerdings leicht ungepflegt. Die Kiefern hätten schon lange geschnitten werden müssen. Auch die anderen Bäume und Büsche hätten einen Formschnitt vertragen können.
Nichtsdestotrotz ist der Garten sehr schön gewesen. Aber das Haus war wirklich schon ein Highlight!
Wenn man in der Nähe ist und nicht vor 700¥ Eintritt zurückschreckt, sollte man dem Tōyama Kinenkan mal einen Besuch abstatten.









Danach ging es in die altbekannte Süßigkeitenstraße von Koedo und danach zum Schrein für Augengesundheit. Ich hoffe es hilft mir auch bei dem Problem mit meinem Augenlid, das ich gerade habe..
Apropos Auge.. Mein Kollege sagte mir gestern, mein Auge sei ein Zwillingsauge. Er könnte daran sehen, dass ich Zwillinge bekommen würde.. Super…

Mein geliebtes Chamäleon IMG_2034

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6 Gedanken zu „遠山記念館と小江戸 – Tōyama kinenkan und Klein Edo

  1. Mein Kollege sagte mir gestern, mein Auge sei ein Zwillingsauge. Er könnte daran sehen, dass ich Zwillinge bekommen würde..

    Da fühlt man sich gleich viel besser, nicht wahr :-)

  2. Hallo Noma :)
    Ja, allerdings.. Ich bin jetzt doch wieder ernsthaft am überlegen, ob ich mir nicht ein schon vorhandenes Kind klauen sollte.. Die sind hier außerdem so süß!

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