旅行ドイツにパート1 – Urlaub in Deutschland Teil 1

Am 21.3. ging mein Flug nach Deutschland, einen Tag vor der vollen Kirschblüte, wie ärgerlich!
Aber, meine Mitpraktikanten und ich hatten Glück, dass wir wenigtens die 65% sehen konnten. Normalerweise wäre die Blüte ja noch später gewesen nur war es in Tokyo schon so warm, dass die Kirschen früher anfingen zu blühen.

Der Flug verlief ohne besondere Vorkommnisse, wenn man mal davon absieht, dass wir uns bei den Leuten, die vor uns saßen, nicht sonderlich beliebt gemacht haben. Wir haben unmöglicherweise nach dem Mittagessen nicht geschlafen, sondern uns 10 Minuten etwas angeregter unterhalten, was uns bitterböse Blicke eingetragen hat.

In Heathrow hatte ich dann einige Stunden Aufenthalt und mein Flugzeug hatte zudem noch etwas Verspätung. Ich war sehr froh, als ich endlich im Flieger nach Hamburg saß, weil ich nun doch noch einmal die Augen zu machen wollte.
So ging der restliche Flug schnell vorbei und ich wurde kurz nach 22 Uhr mit einem sehr netten kleinen Transparent begrüßt.

Ein schönes deutsches Frühstück!

Mein kleiner Frühling

Den nächsten Tag verbrachte ich erstmal mit Behördengängen, aber schon der Samstag und Sonntag ähnelten sehr meinem Leben in Japan. Ich besuchte ein Gartencenter und eine benachbarte Baumschule.




Am Sonntag ging es in die Gewächshäuser des Loki Schmidt Gartens (Botanischer Garten Hamburg). Dort gab es den Tropennachmittag (eine regelmäßige Veranstaltung), dieses Mal jedoch in Verbindung mit dem 50jährigen Jubiläum. Es war das erste Mal, dass ich den Tropennachmittag besuchte, so hatte ich keine Ahnung was mich erwarten würde. Als ich durch den Eingang kam, sah ich zuerst einen Kuchenstand und eine kleine Cocktailbar und dann als nächstes eine ehemalige Kollegin von mir. Ich freute mich sehr sie zu sehen, wir hatten auch während meines Auslandjahres regelmäßig Kontakt.
Kurz darauf kam noch eine andere sehr liebe ehemalige Kollegin von mir dazu und wir plauderten kurz. Da ich allerdings sowieso noch einmal meinen alten Arbeitsplatz besuchen möchte, hielten wir das Gespräch recht kurz und es ging weiter in das eigentliche Gewächshaus. Dort erwartete uns ein Informationsstand zu Kakao, hinter dem der oberste Chef des Botanischen Gartens selbst stand und Auskunft gab, und daneben ein Schokoladenbrunnen, an dem man sich nach Lust und Laune bedienen konnte.
Weiter ging es den üblichen Weg entlang, bis ich hinter einer Kurve etwas Neues entdeckte. Ok, so ganz neu war es nicht, denn ich hatte es schon bei Facebook gesehen. Es gibt dort jetzt einen Barfußpfad mit unterschiedlichen Substraten. Da ich jedoch unpraktischer Weise eine Strumpfhose anhatte, probierte ich ihn nicht aus. Ich werde aber mal sehen, ob er jetzt eine Dauereinrichtung ist und ob ich ihn ein anderes Mal ausprobieren kann.
Auf dem weiteren Weg begegneten uns noch zwei Schlangen, ein Stand an dem man viele verschiedene Obstsorten testen konnte und an dem ich mich mit der nächsten ehemaligen Kollegin länger unterhielt, ein Tisch an dem man live die Entstehung eines virtuellen Herbariums verfolgen konnte, eine kleine Ecke für Schulkinder (Grüne Schule), von Zeit zu Zeit wurde auch von zwei Herren Musik gemacht, ein Stand an dem man arabischen Tee probieren konnte und ein kleines Quiz: Wie heißt die Frucht und Nuß oder nicht Nuß?







Ich freute mich wirklich sehr so viele Kollegen nach einem Jahr wiederzusehen, blieb aber nicht länger sondern machte noch einen Abstecher in den japanischen Garten, der quasi direkt neben den Gewächshäusern liegt. Hamburg ist da übrigens etwas unübersichtlich. Die Gewächshäuser des Botanischen Gartens liegen in Planten un Blomen am Dammtor Bahnhof, während sich der Botanische Garten selbst in Klein Flottbek befindet. Sowohl in Planten un Blomen (das zum Teil der frühere Botanische Garten war, bevor dieser umgezogen ist), als auch in Klein Flottbek gibt es einen japanischen Garten.
Das erste, das mir auffiel war, dass die Kiefern furchtbar geschnitten wurden.
Im Juni 2006 hatte ich ein Praktikum bei einer Firma gemacht, die diese Kiefern auf japanische Art geschnitten hatte (der Chef der Firma hat in Japan gelernt). Während meines Praktikums dort habe auch ich diese Kiefern geschnitten. Mir war nun beim Anblick der Bäume sofort klar, dass diese Firma wohl nicht mehr für den Schnitt verantwortlich ist.
Sehr schade, denn wenn es so weiter geht, werden diese einst so schönen Kiefern keinerlei Ähnlichkeit mehr mit japanisch geschnittenen Kiefern haben.
Ich freue mich jetzt schon auf den Besuch im neuen Botanischen Garten, in dem ich vorletztes Jahr noch die Kiefern selber mitgeschnitten habe.


Am Montag ging es dann gleich morgens in die Stadt um den Antrag für das neue Visum einzureichen. Denn..
Ich möchte zurück nach Japan!





Eigentlich war dieser Blog nur dazu gedacht meine Erlebnisse während meines 6 monatigen Praktikums in Japan nieder zu schreiben. Aus 6 Monaten wurden 11 Monate und nun soll es Anfang Mai schon zurück nach Japan gehen.
In wieweit ich den Blog in dieser Form weiter schreibe weiß ich noch nicht. Vielleicht werde ich nicht mehr über alles, sondern nur noch über wirklich interessante Ausflüge schreiben. Vielleicht werde ich von WordPress zurück zu Blogger wechseln.
Ich weiß es noch nicht.
Sicher weiß ich, dass ich weiter schreiben möchte, denn es bringt unglaublichen Spaß.
In diesem Sinne.
また5月、どうぞよろしくお願いします m(_ _)m
Bis Mai (bzw. schon vorher falls ihr euch auch für meine Erlebnisse in Hamburg interessiert..)
Bitte bleibt mir gewogen ^_-

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s