Ausflug zum Tokyo Tower

Schritt für Schritt auf den Tokyo Tower

war das Motto des diesmonatigen Ausflugs der JDG und des Deutschzirkels der Sophia-Universität.

Ich bin bisher noch kein Mal auch nur in der Nähe des Tokyo Towers gewesen und war deshalb sofort begeistert als ich die Ankündigung für das Event gelesen habe. Und es kam ja noch besser: es sollte nicht über den Fahrstuhl nach oben gehen, das wäre ja zu langweilig, sondern über die Treppe. Außerdem sollte es nach dem anstengenden Aufstieg als Abendessen Nabe geben. Etwas das ich sowieso diesen Winter unbedingt essen wollte!
Also meldete ich sofort Interesse an, denn endgültig zusagen konnte ich ja erst wenn ich wüsste ob ich arbeiten muß oder nicht.

Zum Glück hatte ich wirklich frei (während meine anderen Kollegen alle arbeiten mussten..) und so konnte ich an diesem tollen Event teilnehmen!
Es begann aber erst um 14.30Uhr. Also fuhr ich vorher noch nach Hiroo zum internationalen Supermarkt „National Azabu“ um Semmelknödel zu suchen.
Gab es leider nicht -.-
Von dort aus wollte ich dann zu Fuß zum Tokyo Tower, beziehungsweise zum Treffpunkt Akabanebashi Station, laufen.
Natürlich war ich sehr früh dran, weshalb ich noch eine kleine Runde durch den Arisugawa no miya Memorial Park drehen konnte, der genau gegenüber vom Supermarkt liegt. Hier beschloss ich dann auch, dass es einfach zu warm für eine Jacke war und verstaute sie im Rucksack.
IMG_5830Zu meinem Bedauern gibt es im Arisugawa Memorial Park keine Jidohanbaiki. Ich hätte mich gerne etwas hingesetzt und einen Kakao oder Kaffee getrunken..
So bin ich doch recht früh Richtung Akabanebashi-eki aufgebrochen.
Unterwegs habe ich dann aber eine 100¥ Hanbaiki gefunden, *lucky*!! Also gab es meinen geliebten Kakao und noch eine Flasche Wasser, weil es an diesem Tag wirklich warm war! Laut Wetterbericht sollten es ja 16°C werden..
Außerdem konnte ich unterwegs auch wieder interessante Gebäude fotografieren.

 



In letzter Zeit ziehe ich viel zu selten einfach so durch die Straßen..
Im Endeffekt war ich dann über eine Stunde zu früh am Treffpunkt und beschloss schon mal den kleinen Park am Tokyo Tower zu inspizieren. Der war jedoch zumindest zu dieser Jahreszeit ein wenig langweilig.

Vorrausschauend, wie ich selten bin, suchte ich danach nach einem Coinlocker um meinen Rucksack einzuschließen, beziehungsweise ein paar der Dinge, die ich immer mit mir rumschleppe. Zuerst zögerte ich, weil mir 300¥ doch etwas viel waren. Aber weil es doch wirklich warm war, mein Rucksack schwer, und wir ja über die Treppe hinaufsteigen wollten, siegte die Vernunft über die Sparsucht. Zum Glück, denn die Aussichtsplattform des Tokyo Towers ist gut geheizt! Alle, die über die Treppe aufgestiegen waren, fluchten jetzt über ihre Heat-Tech Kleidung. Auch mir war zu warm, obwohl ich extra wenig angezogen hatte.





Ich war eigentlich die ganze Zeit mit Y.(w) unterwegs und im zweiten Stock sammelte uns T. quasi ein und wir gingen noch gemeinsam in die Trick-Art-Ausstellung. Sie war durchaus interessant, aber auch sehr alt. Außerdem funktionierten viele Tricks bei mir nicht richtig. Ich habe zum Beispiel sehr lange gebraucht um das Zimmer zu verstehen, in dem jemand sehr groß wirkt und jemand sehr klein. Im Prinzip habe ich diese optische Illusion erst verstanden, als es mir jemand erklärt hat..
Sehr amüsant war aber der junge Mann am Eingang. Ein Playboy wie er im Buche steht, der uns mit seinem Englisch beeindrucken wollte. Blöd nur, dass alle Japanisch mit ihm gesprochen haben.. Nur das Schlußwort von T. kam auf Englisch, aber das hat der Gute nicht verstanden. Schade. Seine Reaktion hätte ich interessant gefunden..
Nun wurde noch ein Souvenir-Shop durchforstet und eine Ausstellung zu dem Film Always 三丁目の夕日 angesehen.
Danach konnte ich schon meine restlichen Sachen aus dem Schließfach holen, was das Gewicht meines Rucksacks sicherlich verdreifachte, und mich zum Sammelpunkt begeben. Wir verabschiedeten uns von denen, die nicht mit zum Essen kommen wollten und machten uns dann zu Fuß auf den Weg nach Roppongi zum Restaurant.

Es lag in einer kleinen Seitenstraße und erstreckte sich über mehrere Etagen. Vielleicht war das der Grund, weshalb unsere Bestellungen anfangs so lange brauchten.. Es gab „All you can eat and drink“. Shabu shabu für 3500¥. Ganz schön viel für mich, weshalb ich auch nicht gezögert habe das 食べ放題 -tabehoudai ungehemmt auszunutzen!
Man durfte sich zwei verschiedene Brühen aussuchen, in der man dann Fleisch und Gemüse garen konnte.
Mein Tisch, drei deutsche Männer und ich (wie soll ich denn da je Japanisch lernen?), entschied sich für eine rote, scharfe Brühe und eine 0-8-15 (Sukiyaki-)Variante. Ich muß gestehen, die 0-8-15 Brühe hat mir besser geschmeckt.. Wir haben dann viel Fleisch, viel Gemüse und viele Pilze vernichet, bevor der Abend um kurz vor 21h zu Ende ging.

Es hat wie immer sehr sehr viel Spaß mit den Leuten der JDG und der Sophia Universität gemacht und ich freue mich schon auf das nächste Event mit ihnen!

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