北浦公園の外人さん – Die Ausländer vom Kitaurakōen

Ich war, und bin jetzt wieder, viel in den Parks (Spielplätzen) von Asaka unterwegs.

KitauraWie ihr vielleicht noch wisst, betreut meine Firma 10 Kōen verteilt zwischen Asaka-eki und dem Kuromegawa.

Seltsamerweise sehe ich nur auf einem Ausländer, obwohl der Ausländeranteil in Asaka sehr hoch ist.
Dieser Park ist der Kitaurakōen. Er liegt am nächsten zu unserer Firma und ist einer der beiden Parks, die ich nicht so gerne mag (der andere ist Koedokōen).
Das liegt wahrscheinlich daran, dass er sehr groß ist, weshalb wir oft die Mittagspause dort verbringen, es in der Nähe aber leider keinen Konbini gibt und wir somit bei Seims kaufen müssen. Da Seims aber ein Drugstore ist, lassen die Bentos und übrigen Lebensmittel sehr zu wünschen übrig..
Aber genug gemeckert, kommen wir zurück zu den Ausländern.
Natürlich bemerkt man sich gegenseitig. Das ist überall in Japan so. Aber in den seltensten Fällen kommt ein Gespräch zustande.
Normalerweise würde man ja davon ausgehen, dass man, wenn man sich anspricht, erstmal fragt woher der andere kommt, was er in Japan macht, wie lange er schon hier ist und ob ihm die Sprache schwer fällt.
Nicht so in Kitaurakōen!
Bis jetzt hatte ich zwei Zusammenstöße mit anderen Ausländern.
Der erste ist schon ein wenig her. Meine Kollegin und ich haben gerade die Mülltonnen geleert, als ein seltsamer Typ angetorkelt kam und das Gespräch mit „I hate Japan“ eröffnete. Ja.. was soll man darauf antworten.
Ich war etwas überrascht und antwortete mit „I like Japan“. Damit war das Gespräch dann quasi auch schon beendet.
Das zweite Mal dauerte es ein wenig bis ich die Ausländerin verstand. Ich glaube, sie hat mich zuerst in ihrer Muttersprache angesprochen. Als sie in Englisch wechselte, meinte sie „There are many leafes“. Stimmt.. es ist Winter und in den Parks stehen viele Bäume, die ihr Laub abwerfen (Keyaki. . .) und ich war gerade dabei es wegzuräumen.
Aber auch nicht gerade ein guter Starter für Muellein Gespräch oder?
Vielleicht sollte ich es doch mal selbst in die Hand nehmen, zumindest wenn ich gerade Pause habe.. Meist kommen sie ja an, wenn gerade Arbeit angesagt ist..
Ansonsten passe ich wohl aber auch ins Bild der seltsamen Ausländer. Ich beginne Gespräche zwar nicht mit ungewöhnlichen Sätzen, allerdings ist es bestimmt auch ungewöhnlich eine Ausländerin zu sehen, die in den Parkmülltonnen wühlt…

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2 Gedanken zu “北浦公園の外人さん – Die Ausländer vom Kitaurakōen

  1. Hihi, ich finde Begegnungen mit anderen Ausländern im Ausland auch immer etwas merkwürdig – wobei ich mich dann immer freue wie bolle, wenn ich andere Schweizer treffe, die sympathisch sind. =D Das find ich dann immer sehr lustig, dass man sich ausgerechnet im Ausland begegnet (und idealerweise sonst in der Schweiz nur ca. 5 Kilometer voneinander entfernt lebt…).

    • Meine Lieblingserinnerung ist die, als wir im Schwedenurlaub eine Klassenkameradin meiner Schwester im Supermarkt getroffen haben :)
      Solche Begegnungen sind wirklich urkomisch^^
      Ich sollte wirklich anfangen ein paar Leute hier anzusprechen.. Kann ja nicht schaden ^_-

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