Deutschlandfest 2012

Ich habe mich sehr darauf gefreut und wurde nicht enttäuscht!

Samstag war ich als Helfer beim Stand der Japanisch-Deutschen-Gesellschaft dort.
Selbstverständlich bin ich zu spät gekommen.. Ich hatte mich verlaufen >.< Das kommt davon wenn man nur einen flüchtigen Blick auf die Karte wirft..

Im Laufe des Vormittags habe ich dann festgestellt, dass es wirklich nützlich wäre Japanisch zu können. Ich habe so nur ab und zu einen Kugelschreiber oder eine „Eco Bag“ verkauft und vor allem versucht Müll wegzuräumen und Flyer aufzufüllen. Trotzdem kam ich mir oft überflüssig vor :(
Ob sie mich nochmal helfen lassen? Ich hoffe es^^
Denn trotz allem habe ich mich sehr wohl hinter dem Stand gefühlt und der Tag hat viel Spaß gemacht. Wir haben sogar ein freies Mittagessen bekommen und später versorgten uns die Vorsitzenden der Gesellschaft mit Würstchen, Brot und Brezeln. Zu meinem Leidwesen..
Bier gab es auch (0,5l Köstritzer Schwarzbier, sehr lecker) und Weißwein wurde ebenfalls spendiert. Den Wein rührte ich aber nicht an, mir reichte mein kleines Bier vom Mittag und das Köstritzer völlig. Ich wollte später nicht in Schlangenlinien zum Restaurant laufen. Ich habe wirklich ein kleines Problem mit Bier..
Unser Mittagessen durften wir von einem bestimmten Stand holen. Die Auswahl war für mich nicht so interessant. Wir konnten zwischen Sauerkraut (ich mag aber nur süßes Sauerkraut) mit Gewürzgurken, Zwiebelringen, Kartoffelspalten und Miesmuscheln mit Kartoffelspalten wählen. Also wurden es die Miesmuscheln. Y. bestellte einmal Miesmuscheln in Bier und einmal mit Knoblauch. Ich habe Knoblauch zwar probiert, aß dann aber doch die Biermuscheln, wobei man vom Bier absolut nichts schmeckte.

Highlight an unserem Stand waren dann der Riesengummibär, sehr beliebt bei den Kindern, und das Gummibärorakel. Das war ja in Deutschland vor einigen Jahren sehr bekannt. Ein Mitglied der Japanisch-Deutschen-Gesellschaft hat das Buch auf Japanisch übersetzt und für 100¥ konnte man sich nun an unserem Stand die Zukunft orakeln lassen. Vor allem junge Mädchen und Frauen haben oft vor Vergnügen gequietscht. Die Kinder fanden die Gummibärchen eindeutig interessanter..


Sobald dann die Wurstplatten an unserem Stand auftauchten, teilte sich die Helferschar irendwie. Inzwischen war auch noch G. aufgetaucht und ein weiteres Mitglied der JDG war hinzugekommen, nenne ich ihn mal Y2.
Ich stand dann irgendwie mit den Männern beim Essen -.- Ziemlich doof, da ich ja später noch essen gehen wollte.. Den Namen von Nr.4 habe ich mir leider nicht gemerkt, aber als ich eigentlich schon nichts mehr essen wollte, wurde ich mit Wurst gefüttert und dem Eintopf, den er später anschleppte, konnte ich auch nicht widerstehen..
Der war übrigens sehr interessant. Ich dachte zuerst, er sei wie eine typische deutsche Suppe, hatte dann aber doch einen japanischen Touch. Es gab normale Einlagen wie Kartoffeln und Karotten, Wurst und Fleisch, aber auch Kohl und Udon hatten den Weg hinein gefunden. Er schmeckte auf jeden Fall sehr sehr gut!

Um kurz nach halb sieben kam dann D. um mich abzuholen. Somit habe ich mich 1 1/2 Stunden vor Feierabend verdrückt. Pfui Teufel!
Wir wollten Katsudon essen gehen. Das haben wir im Maisen bei der Omotesando bekommen. Das Restaurant ist auf Tonkatsu spezialisiert und sehr hübsch. Der Koch persönlich hat uns unser Essen gebracht und mir nochmal auf Englisch erklärt was er mir da vorsetzt. Er war übrigens vermutlich Amerikaner.. Als dann um uns herum schon die Tische abgedeckt und sauber gemacht wurden, sind wir gegangen. Zum Glück waren wir aber nicht die letzten..

Am Sonntag wurde ich dann viel zu früh aus dem Schlaf gerissen. Um 7h wurde mir mitgeteilt, dass wir um 9h losfahren würden. Mein Wecker stand auf 8h.. Und ich konnte danach nicht mehr einschlafen. So war die Nacht mit 6 Stunden Schlaf für ein Wochenende eindeutig zu kurz!
Faszinierend ist übrigens wirklich was für üble Staus es in Tokyo gibt.. Während ich gestern mit der Bahn 45min von Asaka nach Nogizaka Station gebraucht habe, waren wir heute mit dem Auto zwei Stunden unterwegs. Und ich dachte wirklich um 9h losfahren sei viel zu früh..



Auf dem Fest gab es dann erstmal was zu Essen: Flammkuchen (der traditionelle war leider ausverkauft, aber der mit Bauchspeck schmeckte auch super), Würstchen, Brezel und … Kartoffelpuffer… Ich habe ihn aber trotzdem probiert, musste ja diese mit denen von Y. vergleichen. Y.s waren eindeutig wie Originalkartoffelpuffer, diese hier.. Naja..
Habe dann noch kurz mit G. gequatscht, habe Käse gesucht, Pumpernickel gekauft (ich konnte einfach nicht dran vorbei gehen..) und bin dann mit meinen Gasteltern wieder nach Hause gefahren.

Allerdings wollten die noch Ramen essen, da habe ich mich ausgeklinkt, ich war noch voll vom Deutschlandfest. Die Zeit alleine zu Hause habe ich zum Staubsaugen und Putzen genutzt, muß ja auch mal sein^^

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2 Gedanken zu “Deutschlandfest 2012

  1. Ich durfte die 4 Herren an beiden Tagen erleben ^_-
    Mein Geschmack war die Musik auch nicht, aber sie haben eine gute Show abgeliefert und das ist in Japan schließlich das Wichtigste. Sogar meine Gastfamilie hat mitgemacht, auch wenn sie sich nicht von den Bierbänken erhoben haben^^

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